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Violette Federn - Blog des Austria Fanclubs Bad Vöslau

Support your local pub!

Autor: Bierbaron

[19.03.2009]

Groß war das Loch, das die Schließung des Kärntner Wirten in die violette Seele gerissen hat. Lang gab es nichts außer der Tankstelle, da auch die Mampfbude immer seltener offen hat. Mit Beginn der Frühjahrssaison änderte sich dies jedoch alles grundlegend. Das "Viola Pub" in der Osttribüne wurde eröffnet und die violette Biertrinkerszene hatte wieder ein zu Hause gefunden - und was für eines. Man muss den Verantwortlichen hier zu einem ganz großen Schachzug gratulieren. Pub, Cafe und Veranstaltungsraum mit Platz für über 400 Veilchen. Bier um gerade mal 2,90 Euro, dazu das Bier des Monats, Essensportionen, die auch etwas für den größeren Hunger sind und Flachbildschirme so weit das Auge reicht.



Und das beste dabei? Jedes Bier, das man trinkt, kommt unserer Austria zugute, jeder Jägermeister unterstützt unsere Veilchen. Und damit dies auch so bleibt unser Appell an alle Veilchen: Unterstützt unsere Austria nicht nur lautstark im Stadion, sondern auch trinkfreudig vor und nach dem Spiel!. In einem Lokal, wie es sonst nirgends in Österreich gibt.
Gemeinsam: Biertrinken für Austria Wien!

Ein Blick auf die Speisekarte

Die Öffnungszeiten

Support your local (viola-)pub!



Verarschung "Sicherheitskonzept"?

Autor: Bierbaron

[03.11.2008]

"Wien ist anders", lautet ein Werbespruch der Stadt doch im zehnten Wiener Gemeindebezirk wurde dieser Spruch inzwischen zur Drohung. Während es in ganz Österreich üblich ist, dass sich die Gästefans nach den Heimfans zu richten haben was ihre An- und Abreise betrifft, drehen sich in Favoriten die Uhren etwas anders. Das Schlagwort, das dieses Kasperltheater möglich macht heißt "Sicherheitskonzept".

Mit der neuen Ost sollte alles anders werden, vor allem sollte die An- und Abreise der Gästefans besser und reibungsloser ablaufen. Die Busse sollte beim Parkplatz auf der Laabergerstraße parken, von dort sollte es über den Gatschweg zur West gehen. Soweit die Theorie. Bereits gegen Dortmund und LASK, die mit gerade mal 100 bis 200 Mann vor Ort waren, waren die hochprofessionellen Sicherheitskräfte restlos überfordert. Nordbesucher mußten weiträumig über die Fischhofgasse ausweichen und konnten, wenn sie ihr Auto im Parkhaus vis a vis des Stadions geparkt hatten, einen etwas größeren Umweg gehen. Glaubte man nach diesen Spielen noch an "kleinere Anlaufschwierigkeiten", sollte gegen die Sturm die große Ernüchterung kommen...

Bereits die LASK-Fans waren nicht am Parkplatz auf der Laabergerstraße, sondern direkt am Verteilerkreis abgesetzt worden. Bei 200 Mann war dies zwar kein großes Tamtam, jedoch bereits lästig genug. Anders jedoch gegen Sturm. Als ob der Papst zu Besuch wäre, wurde beim Eintreffen der Sturmbusse der gesamte Verteilerkreis gesperrt, Veilchen wurden auf einen kilometerlange, ca 30 Minuten dauernden, Umweg geschickt und kamen folglich auch zu spät ins Stadion. Die Strecke führte dabei vom Verteilerkreis zurück zur Laaberstraße, diese dann aufwärts und von hinten zur Ost. Über die Brücke darf man übrigens auch nicht mehr gehen, obwohl dies 20 Jahre lang ohne Probleme ging. Ein schlauer Beamter malte das Horrorszenario an die Wand, dass Fans ja Gegenstände auf die A23 schmeißen könnten... Im ASB zeichnete ein Austrianer den Umweg anschaunlich auf (siehe HIER). Nach dem Spiel das selbige Spiel, wie bereits in den Partien zuvor. Obwohl die Sturmfans im Sektor noch am Feiern waren, konnte das Stadion nur Richtung Ost-Seite verlassen werden.

Wie toll das Sicherheitskonzept im Übrigen funktioniert, zeigte ein Sturmbus vor Spielbeginn, der scheinbar noch nicht wußte, dass der Gästesektor jetzt auf der West liegt, aber ohne Probleme durch das professionelle Sicherheitsnetz der Wiener Polizei durchkam und sich schließlich vor der Osttribüne einfand...

NIRGENDS in Österreich ist es der Fall, dass die eigenen Fans derartig schikaniert werden, nur weil man den Gästefans den Hof macht. NIRGENDS müssen die Heimfans warten, weil die Polizei scheinbar unfähig ist, die Gästefans 15 Minuten im Sektor zu lassen und dann zu ihren Bussen zu begleiten. NIRGENDS in Österreich müssen die Heimfans bei der Anreise zum Stadion einen Umweg von einer halben Stunde machen, nur weil die Polizei mit ihrem Konzept von A bis Z versagt hat und die Gäste am Verkehrknotenpunkt Verteilerkreis aussteigen läßt. Müssen künftig vielleicht die Grünen bei Ober-St.Veit aussteigen weil wir einmal bis Hütteldorf-Endstation fahren wollen? Müssen in Salzburg die Dosen alle brav 15 Minuten im Sektor warten, weil wir schnell zu unseren Bussen wollen? Nein, denn soetwas gibt es scheinbar NUR in Wien und da wiederum NUR in Favoriten.

Mehr denn je ist der Verein nun gefordert, sich NICHT von der Polizei am Kopf scheissen zu lassen. Dieses sogenannten "Sicherheitskonzept", das keines ist, ist mehr als vereinsschädigend und scheint scheinbar nur dazu gedacht, die eigenen Fans zu vergraulen. SO erstickt man in jedem Fall jede Euphorie im Keim, SO sorgt man dafür, dass neue Stadiongeher nicht mehr kommen. Das darf sich der Verein künftig nicht länger gefallen lassen und hat an seine eigenen Fans zu denken und nicht daran, was ein paar Schreibtischhengste der Wiener Polizei fantasieren.

ES REICHT!

Lech, mehr als nur ein Klub...

Autor: Bierbaron

[12.09.2008]

Auf dem Weg in die Gruppenphase des UEFA-Cups heißt die nächste Station unserer Veilchen Lech Posen. Ein äußerst attraktives Los für jeden Auswärtsfahrer. Doch hinter dem Namen "Lech" verbirgt sich mehr als nur ein Fußballverein. Der Sage nach sollen die Brüder Lech, Czech und Rus die Gründer Polens, Böhmens und Ruthenies (heute: Ukraine) gewesen sein und so die Zusammengehörigkeit der slawischen Staaten durch diese Geschichte untermauert werden. Doch nicht nur das, denn LECH steht auch für Unterhaltung der flüßigen Form. :-)

"LECH Premium" (neben den weiteren Lech-Produkten "Pils", Mocny", "Lite" usw) heißt ein Bier, das von der Kompania Piwowarska genau in Posen produziert wird. Über 145.000 Hektoliter dieses Gerstensaftes werden pro Jahr produziert. Würde man die Bierflaschen aneinander reihen, käme man auf eine Länge von 45.000 Kilometer. Es dürfte also halbwegs schmackhaft sein. :-)



Einziger Schönheitsfehler, es steht unter den Fittichen des US-Konzerns Miller. Gebraut nach dem Reinheitsgebot von 1516 kommt es auf 5,2 % Alkohol. Laut Eigendefinition verbindet Lech "klassischer Biergeschmack mit erfrischender Leichtigkeit". Und es kommt natürlich aus Posen, wo sich auch die Brauerei befindet, in der man eine Brauerei-Tour machen kann.
Der Vöslau-Tipp für diejenigen, die Zeit haben:

LECH Visitors Centre
11 Szwajcarska St.
61-285 Posen
Öffnungszeiten: Mo,Mi: 10.00-20.30, Di, Do, Fr: 10.00-14.00

Blog startet in Kürze

Autor: Bierbaron

[09.09.2008]

Diesmal aber wirklich :-)

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